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Diagnose

Wie wird die Diagnose gestellt?

Meist entwickelt sich Sonnenbrand schleichend und vom Betroffenen unbemerkt. Er tritt nicht nur beim Sonnen, sondern auch während vieler anderer Aufenthalte im Freien auf. Bei Sonneneinwirkung schädigen UV-Strahlen die Haut unablässig. Oft treten dann plötzlich Juckreiz oder Schmerzen auf. Manche Stellen der Haut sind leicht bis stark gerötet oder sogar geschwollen. Wie intensiv ein Sonnenbrand verlaufen wird, hängt von der sogenannten Erythemdosis ab. Das UV-Spektrum, die Bestrahlungsstärke und die Bestrahlungszeit sind dabei von zentraler Bedeutung. Im günstigsten Fall wird die bei jedem Individuum unterschiedliche minimale Erythemdosis (MED) kaum überschritten. Schlimmere Verläufe entstehen, wenn die einwirkende Erythemdosis sehr hoch war.

Oft ist eine Verbrennung 2. Grades die Folge. Schmerzen und Juckreiz sind am stärksten zwischen 6 und 24 Stunden nachdem die Sonne eingewirkt hat. In diesem Fall werden in der Haut entzündliche, gefäßerweiternde Stoffe wie Serotonin  und Histamin freigesetzt. Es kann häufig zu Blasenbildung führen. Darüber hinaus kann die DNS, unsere Erbinformation, die in jeder Zelle enthalten ist, geschädigt werden. Wer sich oft und wiederholt dem Risiko Sonnenbrand aussetzt, läuft daher Gefahr, seine Haut vorzeitig altern zu lassen, dauerhaft zu schädigen und ist besonders stark hautkrebsgefährdet.

Die Diagnose Sonnenbrand wird vom Hautarzt anhand des typischen klinischen Bildes sowie aufgrund der Angaben des Patienten gestellt.

 
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