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Hautkrebs

Man unterscheidet drei Arten von Krebs:

Das Basalzellkarzinom, das Plattenepithelkarzinom und das Melanom. Fälschlicherweise wird im Volksmund oft gesagt, dass Basalzellkarzinome "gutartig" seien, während der Plattenepithelkrebs und insbesondere das Melanom "bösartig" seien. Medizinisch ist dazu anzumerken, dass Basalzellkarzinome nie Metastasen bilden. Einmal sorgfältig weggeschnitten, gelten Patienten als geheilt, während dies beim Melanom leider nicht immer der Fall ist.

Malignes Melanom (Schwarzer Hautkrebs)

Wiederholte schwere Sonnenbrände, besonders in der Kindheit und frühen Jugend, erhöhen das Risiko der Entstehung eines malignen Melanoms. Die Gesamtmenge an UV-Belastung eines Lebens kann ebenso das Melanomrisiko erhöhen, aber auch das Risiko für andere Hautkrebs-Typen. Da das maligne Melanom besonders gefährlich ist, sollte hier besonderes Augenmerk auf Vorsorge gelegt werden.
Plattenepithel-Karzinom ("Spinaliom") und
Basalzell-Karzinom ("Basaliom")

Die Entstehung dieser beiden, sehr oft auftretenden Hautkrebs-Typen, so genannter Nichtmelanom-Hautkrebs (auch als “weißer Hautkrebs” bezeichnet), wird durch häufige UV-Strahlung während eines Lebens gefördert. Diese Tumoren kommen auch in Bayern gehäuft vor. Im Gegensatz zum malignen Melanom sind Todesfälle aber selten.
Photoalterung der Haut

Häufige und übermäßige Sonnenbestrahlung - auch ohne Hautrötung - führt zu vorzeitiger Hautalterung.
Grauer Star

Diese Linsentrübung des Auges wird durch UV-Strahlen wesentlich beeinflusst und ausgelöst.

 

Wie Sie schwarzen Hautkrebs erkennen, wenn Sie ihn sehen:

Auf Ihrer Haut können Sie vieles entdecken: Muttermale, Leberflecke und braune Hautflecken. Pigmentmale, die eigentlich harmlos sind aber im Lauf der Zeit zu wuchern und sich zu verändern beginnen könnten. Beispielsweise durch zuviel UV-Strahlung.

Deshalb sind zur Vorbeugung besonders wichtig:

• Beobachten Sie diese Pigmentmale regelmäßig.
• Führen Sie diese Selbstkontrolle mit Hilfe der A-B-C-D-Regel zur Früherkennung des schwarzen Hautkrebses durch.
• Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn Sie Veränderungen erkennen.
Verdächtige Anzeichen für Hautkrebs sind:
• Veränderungen von Muttermalen oder Leberflecken
• Jucken oder Bluten der Pigmentmale


Wenn Sie eine oder mehrere der genannten Auffälligkeiten feststellen, sollten Sie auf jeden Fall unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.

 

 
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